Über mich
Ich bin Juliane Heldt, geboren in Zittau und lebe heute in Neuss. Mich bewegt es, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und zu stärken – hin zu mehr Freiheit, Selbstbestimmung und einer feinen Wahrnehmung für das, was ihnen gut tut.
Beruflicher Hintergrund
Ich bin Rehabilitationspädagogin, Schwerpunkte Deutsche Gebärdensprache (Humboldt‑Universität zu Berlin) und berufliche Rehabilitation / Organisationsentwicklung (Universität zu Köln).
- Seit 2013 arbeite ich beim Integrationsfachdienst Köln, 10 Jahre in der Beratung von Menschen mit Hörbehinderung im Arbeitsleben
- 2024 wechselte ich zu den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) und berate zu inklusiver Personalpolitik
- 2018 schloss ich die Ausbildung zur Taubblindenassistentin (TBA) beim Taubblindenassistenz-Projekt in Recklinghausen mit GFTB-Zertifikat ab und übernehme seitdem nebenberuflich Einätze
- 2021 absolvierte ich die 2-jährige WenDo‑Ausbildung bei Martina Kuschel und Caecilia Keller
- seit 2023 bin ich neben neben der TBA auch nebenberuflich selbstständig als zertifizierte WenDo‑Trainerin
Was mich geprägt hat
Meine erste Begegnung mit Taubblindheit hatte ich während meines FSJ im Deutschen Taubblindenwerk Hannover – ein Jahr, das meinen Blick für Wahrnehmung, Kommunikation und Selbstbestimmung geöffnet hat. Später war ich Teilnehmerin des Projekts Vamonos (2009/10): sechs Monate durch Südamerika mit einer internationalen Gruppe hörender und tauber Menschen, geprägt von Workshops und intensiven Begegnungen.
Es folgten weitere Reisen – durch Europa, Jordanien, Ruanda und Nepal, oft verbunden mit Arbeit in sozialen Projekten und Einrichtungen für taube oder taubblinde Menschen. Parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit wurden diese Wege zu einer bewussten Erweiterung meines Blickfelds.
Dabei habe ich auch als Frau immer wieder Herausforderungen erlebt – und zugleich viel Solidarität, Unterstützung und persönliches Wachstum darin erfahren.
FeinMut
Diese Erfahrungen haben meine Wahrnehmung geschärft, mich mental wie körperlich gestärkt und prägen bis heute meine Haltung: Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen und Räume zu schaffen, in denen eigene Stärke spürbar wird.
Dazu gehört für mich auch, wie bedeutsam Solidarität, Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung unter Frauen* sein können – und wie sehr sie Mut, Klarheit und Selbstvertrauen wachsen lassen.
Aus dieser Haltung ist FeinMut entstanden.
FeinMut steht für achtsame, inklusive und klare Räume, in denen Menschen ihre Stärke, ihre Grenzen und ihre Selbstbestimmung ernst nehmen können. Für Räume, in denen feine Wahrnehmung und Mut zusammenfinden – und in denen Wachstum möglich wird, leise oder kraftvoll, aber immer echt.








